Schule @ Zukunft

Medieninitiative "Schule @ Zukunft" startet in die zweite Phase

Auftakt-Kampagne wirbt hessenweit mit 3.000 Großplakaten und Anzeigen um Unterstützung

Die Medieninitiative "Schule @ Zukunft" ist in die zweite Phase gestartet. Mit einer landesweiten Kampagne wollen die Initiatoren, die Hessische Landesregierung, der Hessische Landkreistag, der Hessische Städtetag und die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, die Aufmerksamkeit für "Schule @ Zukunft" erhöhen und um Unterstützung werben.

"Damit heben wir deutlich hervor, dass das Lernen mit Neuen Medien ein Qualitätsmerkmal an den Schulen im Bildungsland Hessen ist", erklärte Kultusministerin Karin Wolff bei der Vorstellung der Kampagne am 15. April 2002 in Wiesbaden. Die Kampagne mit hessenweit 3.000 Großplakaten und zahlreichen Zeitungsanzeigen soll all jene ansprechen, die mit Bildung direkt oder indirekt zu tun haben - vom Elternhaus über die Schule bis hin zu Unternehmen.


Anzeigenmotiv "Füller"

Die drei unterschiedlichen Motive der Kampagne zeigen, dass Computer-unterstütztes Lernen in Hessens Schulen zur Regel wird. Wohlbekannte "Vokabeln" des Schulalltags erhalten auf den Plakaten und Zeitungsanzeigen eine neue Bedeutung: Hier wird die Schultafel zum PC-Monitor, das Schulheft zur Diskette und aus dem Füller wird eine Maus. Die Kernbotschaft aller drei Motive lautet: "Heute lernen, was man morgen braucht. In Hessens Schulen". Dies verdeutlicht, dass bereits mit der Schulausbildung der Grundstein dafür gelegt wird, Schülern den Einstieg ins spätere Berufsleben zu erleichtern.

"Den Umgang mit dem Computer zu beherrschen, sich aus dem Internet Informationen beschaffen zu können, das sind Kenntnisse, die in der Schule vermittelt werden müssen", so Wolff. Aus ihrer Sicht bieten die Neuen Medien Chancen für einen besseren, effektiveren und moderneren Unterricht: "Sie sollen das Lernen erleichtern, verlangen aber auch einen anderen Unterricht." Deshalb habe das Kultusministerium bei der Einführung der neuen Lehrpläne zum kommenden Schuljahr großen Wert auf die Vermittlung von Medienkompetenz gelegt. "Mit der nun startenden Anzeigen- und Plakatkampagne machen wir den Wandel bewusst. Wir zeigen aber auch, dass sich dieser Wandel nur durch Teilnahme und Öffnung hin zu den neuen Lernwelten vollziehen kann," betont die Kultusministerin.


Anzeigenmotiv "Schulheft"

"Die Kampagne soll deutlich machen, dass die neuen Technologien nicht vor Hessens Klassenzimmern Halt machen, sondern dass deren Nutzung als Selbstverständlichkeit im Schulalltag verstanden wird", unterstreichen die Bildungsreferenten Anita Oegel (Hessischer Städtetag) und Lorenz Wobbe (Hessischer Landkreistag). Der Ausbau der Medienbildung als Schlüsselqualifikation für die Zukunftsbewältigung liege im gesamtgesellschaftlichen Interesse. Anwendersoftware, Multimedia und Online-Angebote seien unerlässliche Ergänzungen der traditionellen Lehr- und Lernmittel für ein zukunftsgerechtes Lernen in allen Schulformen. Medienkompetenz werde in zunehmendem Maße zu einem wesentlichen Faktor für berufliche Chancen und gesellschaftliche Teilhabe. Dies gelte natürlich auch für die Pädagogen: "Durch Aus- und Fortbildung im Programm Schule @ Zukunft werden 15.000 Lehrerinnen und Lehrer eine solide Medienkompetenz erwerben", sagte die Ministerin.


Anzeigenmotiv "Schultafel"

Das zentrale Programm-Management der Medieninitiative, die Frankfurter Bildungsagentur P:P/Schule & Partner, konnte für die Kreation und Entwicklung der Kampagne die renommierte Werbeagentur Ogilvy & Mather gewinnen. Weitere Förderer der Kampagne sind die Medienagentur Mindshare sowie führende Unternehmen für Außenwerbung. Nur durch die gemeinsame Förderung der Werbewirtschaft konnte diese 600.000 Euro Auftakt-Kampagne realisiert werden, die ab dem 15. April 2002 startet. Die Kultusministerin lobte ausdrücklich die Bereitschaft der Werbewirtschaft, die Kampagne durch Kreativität und Sponsoring zu unterstützen.



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