Schule @ Zukunft

Eine vierte Kulturtechnik? Über Bildungspolitik in der Wissensgesellschaft.

Von Gernot Böhme

Der Begriff der Wissensgesellschaft hat in der Bundesrepublik Deutschland eine Konjunktur, seit dieser Begriff aus dem Diskurs der Wissenschaftsforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der letzten Regierung Kohl aufgegriffen wurde. Auf diesen Erfolg hat die wissenschaftliche Szene naturgemäß dankbar reagiert, obgleich keineswegs sichergestellt ist, dass damit das kritische Potential, das in diesem Begriff seit seiner Einführung enthalten war, wahrgenommen wurde. Vielmehr diente der Begriff dem Ministerium zur relativen Stärkung des eigenen Ressorts bzw. zur Legitimation bestimmter Programme, insbesondere des Programms Schulen ans Netz. Die Apostrophierung der Gegenwartsgesellschaft als Wissensgesellschaft hatte politisch den Sinn, eine Umstrukturierung des Bildungssystems anzubahnen. Der zentrale Punkt dieser eingeleiteten Umstrukturierung besteht in der Auffassung, dass die Fähigkeit zum Umgang mit Daten, sprich Computer- und Medienkompetenz, das für die Zukunft der Gesellschaft entscheidende menschliche Kapital darstellen wird. Um das zu sagen, hätte man freilich aus der seit den 60er Jahren in der Wissens- und der Wissenschaftssoziologie laufenden Diskussion auch andere Begriff und Theoreme aufgreifen können.

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